Stark angefangen, aber auch stark nachgelassen beim Turnier vom VfB Hüls

(Bericht von Bernie Wendler)






Der Traum vom Triple ist geplatzt.

Trotz eines furiosen Beginns, konnte man die Form am Ende leider nicht ganz halten.Da BW Wulfen kurzfristig noch abgesagt hatte, änderte der Gastgeber den Turnierplan kurzerhand in den Modus: Jeder gegen jeden.So war klar, das es ein langer Tag wird.

Ins Turnier startete man gegen die Hammer Löwen. Hier war man aufgrund eines kapitalen Abwehrfehlers schnell auf der Siegerstrasse. Thommy Drews war der Nutzniesser, als er den Pass quer vor dem Tor erahnte und den Ball ins Tor schob. Mit dieser beruhigenden Führung im Rücken, spielte man danach die Sache cool runter, obwohl man noch nicht einmal alle Chancen konsequent nutzte.Am Ende Ende stand ein ungefährdeter 4:0 Sieg. Die weiteren Tore erzielten Walter, Cerik und Thiemann.

Die darauffolgende Partie gegen VfB Hüls 1 wurde dann mal eben zu einer One man Show. Patty Walter sprühte nur vor Spielwitz, bereitete die Tore von Irek Patoka und Sefa Cerik vor. Drei Tore machte er selber. Das war schon überragend, wie er den Hülsern teilweise Knoten in die Beine spielte, zumal der VfB nicht unbedingt Laufkundschaft ist.Nun führte man die Tabelle schon überlegen an und die einhellige Meinung in der Halle war, das der FC seinen Titel auf jeden Fall verteidigen würde.Aber keiner wußte zu dem Zeitpunkt, das man ab dem nächsten Spiel auf Patty Walter verzichten mußte.

Trotzdem kam man gegen TuS 05 Sinsen wieder gut ins Spiel und ging nach Toren von Dennis Stemick und Helmi Issaoui verdient mit 2:0 in Führung. Leider mußte man durch eine Unachtsamkeit bei einer Ecke den Anschlusstreffer hinnehmen. Aber Stemick mit seinem unbändigen Willen, stellte mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Nun kam leider die erste Tiefschlafphase vom FC und Sinsen drehte das Spiel innerhalb kürzester Zeit in eine 4:3 Führung. Die Moral schien gebrochen. Dennoch konnte man sich am Ende noch belohnen. Fast mit der Schlußsirene brachte Sefa Cerik die zahlreichen Fans in Verzückung und erzielte den vielumjubelten 4:4 Endstand. Eigentlich sollte eine solche Energieleistung mit einem gefühltem Sieg, Ansporn genug für die abschliessenden Begegnungen sein.War es aber leider nicht.

Gegen den TSV hatte man  von der ersten Sekunde an, nicht den Hauch einer Chance. Mutlos, blutleer, völlig unverständlich wie man ein solches Spiel herschenken kann.Einzig, Keeper Daniel Feldmann war es zu verdanken, das es nicht zum Debakel kam. Neben den zwei Toren, die die Hülser erzielten, hatten sie noch einige Hochkaräter, die der Lange entschärfen konnte.Kevin Kramer war es immerhin noch, der den schmeichelhaften Ehrentreffer zum 1:2 kurz vor Ende schoß.Der Ausgang der anderen Begegnungen war es geschuldet, das man immer noch die Chance hatte, das Turnier zu gewinnen.

Allerdings mußte der FC im Bruderduell unbedingt gewinnen.Auch hier war der Traum relativ schnell geplatzt. 0:2 stand es nach drei Minuten. Kurz keimte noch einmal Hoffnung auf, als Sefa den Anschluß schaffte, aber der FC Marl 1 machte mit dem dritten und vierten Treffer den Sack zu . Die Einstellung in dieser Partie war zwar erheblich besser, als gegen den TSV, aber mehr , als das 2:4 durch Cerik sprang nicht dabei heraus.Turniersieger wurde damit dann auch der FC Marl 1. Von dieser Stelle herzlichen Glückwunsch.

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