Jugendkonzept

Einleitung

Diese Leitlinie soll Grundlage für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Jugendfußballabteilung des FC Marl 2011 e.V. sein. Sie bietet Kindern und Jugendlichen, Trainern und Betreuern sowie Eltern und allen Mitgliedern des FC Marl 2011 e.V. eine wichtige Orientierungshilfe darüber, wie das Miteinander in der Jugendfußballabteilung hinsichtlich Trainings-, Spiel- und vielen anderen Aktivitäten gestaltet ist.

 

Der FC Marl 2011 e.V.

Der Verein FC Marl 2011 e.V. entstand aus der Fusion der drei Sportvereine  VFL Drewer, Spvgg. Marl und der SG Marl im Jahr 2011. Der Verein ist an der Hagenstraße mit zwei Kunstrasenplätzen und einem Rasenplatz beheimatet. Die Sportanlage ist eine der besten Anlagen im Kreis Recklinghausen.

Dem Verein ansässig ist die Seniorenabteilung mit zwei Mannschaften, Altherrenabteilung mit drei Mannschaften, Frauenabteilung mit einer Seniorinnen Mannschaft und die Jugendabteilung mit Mannschaften von G- bis A-Junioren und einer B-Juniorinnen Mannschaft.  Die Vereinsfarben bestehen aus den Farben schwarz und weiß.

Unser Angebot bietet nicht nur Inhalte für leistungsorientierten Sport, sondern auch für

diejenigen, die Sport als sinnvolle Ausfüllung ihrer Freizeit betrachten. Die aktuellen Angebote der jeweiligen Abteilungen sowie die entsprechenden Ansprechpartner können im Internet unter www.fcmarl.de eingesehen werden.

 

Organisation des Vereins

Der Verein ist durch den 1. und 2. Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und Hauptkassierer im Hauptvorstand und dem Jugendvorstand organisiert. Der Haupt- und Jugendvorstand vertreten  die Interessen des Gesamtvereins. Der Hauptvorstand hat die entsprechende Budgetverantwortung und ist für die mittel- und langfristige konzeptionelle Ausrichtung der Fußballabteilung verantwortlich. Auf Basis der Ausbildungskonzeption organisiert und koordiniert die Jugendabteilung den Trainings- und Spielbetrieb der Fußball-Mannschaften.

 

Der Jugend-Vorstand

Der Jugendvorstand kümmert sich um organisatorische Abläufe innerhalb der Jugendabteilung. Er legt die Richtlinien und die Zielsetzung fest, plant und steuert die langfristige Entwicklung der Jugendabteilung.

Der Jugendvorstand besteht aus folgenden Funktionsträgern:

■ Jugendleiter / Vertreter (JL/SJL)

■ Geschäftsführer (GF)

■ Kassenverwalter (KW)

■ Schriftführer (SF)

■ Koordinator Passwesen

■ Beirat (BR)

Der Jugendvorstand führt die Geschäfte der Jugendabteilung in enger Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern des Jugendvorstandes.

Alle sportliche Belange die eine Weichenstellung der Jugendabteilung beinhalten, eine einzelne Mannschaft betrifft oder Anschaffungen im größeren Still (Summe 500 €) sind über Beschlüsse mit einer 2/3 Mehrheit der Mitglieder des Jugendvorstandes in einer Sitzung zu beschließen.

Für Beschlüsse dieser Art muss der JL eine Jugendvorstandssitzung einberufen. Dieser Sitzung müssen der JL, GF, KW und mindesten zwei Mitglieder des Beirates beisitzen.

 

Sportlicher Leiter

Der Jugendvorstand hat einen sportlichen Leiter für die Bereiche G bis D-Jugend sowie für die Bereiche C bis A-Jugend einzustellen. Es besteht die Möglichkeit auch einen sportlichen Leiter für den gesamten Jugendbereich einzustellen.

 

Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere

■ Mannschaftseinteilungen und -meldungen,

■ Trainerbesetzung,

■ Saisonplanung (Trainingsplatzbelegung, evtl. Trainingslager, Vorbereitungsspiele, Turnierteilnahmen, usw.),

■ Kommunikation zwischen Mannschaften und Jugendvorstand,

■ Kommunikation mit der Jugendvertretung (JV),

■ Materialverwaltung (Spiel- und Trainingsmaterial, Markierungsfarbe, Ausstattungs- material für Veranstaltungen, usw.),

■ weitere Aufgaben des sportlichen Leiters sind in einer separaten Stellenbeschreibung festgelegt.

 

Jugendvertretung

Die Jugendvertretung ist der/die Ansprechpartner/in für die Kinder/ Jugendlichen im Verein.

Organisatorische Aufgaben

■ Vertretung von Kindern und Jugendlichen im Jugendvorstand

■ Ansprechpartner/in für alle Übungsleiter/innen, Trainer/innen, Betreuer/innen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten

■ Ansprechpartner/in für Eltern, insofern dies nicht ins Aufgabenfeld der zuständigen

Übungsleiter/innen fällt

■ Gewinnen und Fördern von Nachwuchskräften für Führungs- oder Betreuungs-aufgaben; ggf. Leitung eines Jugendvorstandes oder Unterstützung eines Juniorteams

 

Der Verein fördert seine Fußball-Jugendabteilung

Es ist der Anspruch des Vereins, seine Kinder- und Jugendmannschaften genauso zu fördern und zu unterstützen wie seine Mannschaften im Seniorenbereich. Erklärtes Ziel ist es, einen möglichst nahtlosen Übergang zwischen dem Jugendfußballbereich und dem Seniorenbereich zu realisieren. Der Verein FC Marl 2011 e.V. stellt der Jugendabteilung jährlich die notwendigen Mittel für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung, um den Kinder- und Jugendmannschaften und deren Trainern und Betreuern einen effektiven, sicheren und reibungslosen Trainings- und Spielbetrieb zu gewährleisten.

 

 

Ausrichtung

Die durch den Verein vorgegebene Philosophie „Angebote vom Breitensport bis zum Leistungssport“ anzubieten, wird auch in der Jugendfußballabteilung konsequent umgesetzt. Das Fußballangebot in den verschiedenen Altersklassen ist demnach so ausgerichtet, dass Fußballinteressierte entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten ausgebildet und gefördert werden.

Aufgaben

Zu den Aufgaben des Vereins zählen u. a:

■ Fußballverbandsarbeit

■ Spiel- und Trainingskoordination Platzbelegung, Trainingszeiten, etc.

■ Ausstattung der Mannschaften

■ Veranstaltungen

■ Passwesen

■ Internetpräsentation

Informationsaustausch

Als erster direkter Ansprechpartner des Trainer- und Betreuerstabes ist der Jugend-vorstand über das „Geschehen“ in den Mannschaften. In sportlichen Belangen ist der erste Ansprechpartner der sportliche Leiter. Regelmäßige Sitzungen werden vom Jugendvorstand angestrebt. Die Sitzungen sollen so stattfinden, dass der Trainings- und Spielbetrieb in den Mannschaften weiter gewährleistet wird.

 

Teilnehmer:

■ Trainer/Betreuer der G-Jugend bis E-Jugend

■ Trainer/Betreuer der D-Jugend bis A-Jugend

■ Jugendvorstand

Die Treffen dienen der internen Abstimmung untereinander und bieten die Möglichkeit, sich durch Austausch von Erfahrungen, intern weiterzuentwickeln. Ein weiteres Ziel ist es, durch diesen kontinuierlichen Informationsaustausch die Effizienz und Qualität des Trainings- und Spielbetriebes zu verbessern, um den stetig steigenden Anforderungen an den Jugendfußball gerecht zu werden.

 

Trainer und Betreuer

Die Trainertätigkeit kann in der Jugendfußballabteilung auf Dauer nur im Team

Trainer/Betreuer – Kind – Eltern erfolgreich funktionieren und gestaltet werden.

 

Tätigkeit von Trainern und Betreuern

Die Trainer und Betreuer gehen ihrem Hobby nach und spendieren für FC Marl 2011 e.V. einen erheblichen Teil ihrer Freizeit. Sie sind in der Trainings- und Spielzeit für die Kinder verantwortlich und orientieren sich während dieser Zeit nach den hier beschriebenen Leitlinien. Dieses Engagement der Trainer und Betreuer wird vom Hauptvorstand sowie vom Jugendvorstand entsprechend gewürdigt und sollte von den Eltern und insbesondere von den Kindern und Jugendlichen ebenfalls anerkannt und respektiert werden. Ziel der Trainer und Betreuer ist es, die Kinder in den jeweiligen Spielklassen altersgerecht zu fördern und auszubilden.

Das bedeutet:

■ Kinder nicht nur auf den Fußball, sondern auch auf das „Leben“ vorzubereiten

■ Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit

■ Fördern von Selbstbewusstsein, Selbstkritik, Motivation, Leistungswillen

■ Aufbau „psychischer Stärke“, um positive wie negative Einflüsse besser verarbeiten zu können

■ Erkennen von eigenen Stärken und Schwächen, als Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein

■ Aufbau „physischer Stärke“, um durch Fitness ein besseres Konzentrations- vermögen in allen Lebenslagen zu erlangen sowie eine präventive Gesundheits- förderung sicherzustellen

■ Fairness, Disziplin und Respekt gegenüber dem Gegner, Trainer, Schiedsrichter und Mitspielern

■ Kameradschaft und Solidarität

■ Identifikation mit dem FC Marl 2011 e.V.

 

Aufgaben und Pflichten Trainer / Betreuer

Im Rahmen der pädagogischen Arbeit übernehmen unsere Trainer/Betreuer eine Vorbildfunktion. Denn Kinder und Jugendliche suchen in dieser wichtigen Entwicklungsphase neben der sportlichen Betätigung immer Lebensorientierung, Werte und Normen – und damit unbewusst auch Vorbilder. Kinder und Jugendliche lernen am Modell. Durch ihr Verhalten prägen Trainer und Betreuer ein Stück weit die jungen Sportler. Unsere Trainer und Betreuer sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und füllen ihre Rolle aktiv aus:

■ Zuverlässigkeit

■ sorgen für eine respektvolle Kommunikationsebene vor allem in Gesprächen mit Eltern, Spielern, Gästen, Schiedsrichtern

■ äußern sich nicht rassistisch oder diskriminierend

■ lehnen Gewalt und Nötigung in jeglicher Form (verbal und körperlich) ab und verhindern sie dort, wo sie in ihrem Einflussbereich bereits im Ansatz zu erkennen sind

■ gehen sorgfältig mit den ihn anvertrauten Trainingsmaterialien um und geben im Umfeld des Spiel- und Trainingsbetriebes ein gutes Beispiel

 

Zielsetzung des Aufbaus ist es, unsere Spieler auf die Anforderungen im aktiven Bereich Schritt für Schritt vorzubereiten und ihnen ein breites Rüstzeug für den späteren Lebensweg zu vermitteln, sowohl in sportlicher als auch ganz besonders in menschlicher Hinsicht. Darüber hinaus gilt: Unsere Trainer und Betreuer zeigen, trotz allem Ehrgeiz, Teamfähigkeit, auch wenn es einmal Meinungsverschiedenheiten gibt. Fußball ist ein Mannschaftssport, der vom gegenseitigen Respekt aller Beteiligten lebt.

 

Trainer und Betreuer wollen den Kindern und Jugendlichen Respekt vermitteln.  Respekt vor vermeintlich „schwächeren“ Mitspielern, vor dem Gegenspieler, dem Schiedsrichter und natürlich auch vor den Trainern/Betreuern. Unter Respekt verstehen wir nicht „Angst vor seinem Gegenüber“ zu haben.

 

Im Gegenzug begegnen auch die Trainer/Betreuer den Kindern und Jugendlichen mit Respekt und Aufmerksamkeit. Dieser zeigt sich nicht nur in der Art, wie miteinander gesprochen wird („Der Ton macht die Musik!“), sondern auch in einer respektvollen Würdigung der Leistungsfähigkeit und -willigkeit des Einzelnen.

 

Letztlich repräsentieren Spieler und Trainer gemeinsam den Verein. Der Außenwirkung ihres Auftretens sollten sie sich daher bei allen Worten und Taten immer bewusst sein. Hierzu fordern wir von jedem die nötige Disziplin.

 

Der Zusammenhalt im Team, der Umgang mit Sieg und Niederlage, die Entwicklung der eigenen Leistungsfähigkeit fördert in hohem Maß die pädagogischen Kompetenzen unserer Kinder und Jugendlichen. Erfolg hat gerade im Breitensport viele unterschiedliche Gesichter und lässt sich auf keinen Fall an der Tabellenplatzierung allein festmachen! Ein neutraler Betrachter kann den Erfolg einer Mannschaft vielleicht vom Tabellenplatz ableiten, aber alles nur darauf zu reduzieren,

entspricht nicht unserer Philosophie.

 

So wachsen unsere Kinder und Jugendlichen durch den Fußball in unserem Verein zu starken Persönlichkeiten heran. Die Normen und Werte, die sie hier vermittelt bekommen, prägen sie für ihr Leben. An oberer Stelle stehen für uns Fair Play und Respekt im Vordergrund, sowohl für den Gegner, die eigenen Mitspieler, als auch für den Schiedsrichter und die Trainer und Betreuer.

 

Uns Erwachsenen, insbesondere den Eltern, fällt dabei eine wichtige Vorbildrolle zu: Mit unserem Verhalten auf und neben dem Sportplatz beeinflussen wir das Verhalten unserer Kinder!

 

Qualifikation unserer Trainer und Betreuer:

Die Jugend- sowie Fußballabteilung unterstützen ausdrücklich die Trainer und Betreuer bei dem Bestreben sich weiterzubilden. Trainer und Jugendleiter stimmen sich über die Fördermöglichkeiten ab. Es besteht die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung seitens des Vereins bei der Teilnahme an kostenpflichtigen Weiterbildungsmaßnahmen.

 

Miteinander / Verhalten / Umgang

Die Zeiten, in denen der Trainer „nur“ der Übungsleiter war, sind längst vorbei. Der Trainer von heute ist Lehrer, Motivator, Vertrauensperson und natürlich Übungsleiter in einem. Unsere Trainer und Betreuer sind in aller Regel keine ausgebildeten Sozialarbeiter oder Pädagogen. Uns kennzeichnet jedoch, dass wir alle Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben und diesen Spaß auch vermitteln.

Dafür werden alle im Sinne eines sozialen Miteinanders gebraucht, die Kinder und Jugendlichen, die Trainer und Betreuer, der Verein und nicht zuletzt die Eltern.

 

Fußballregeln für Eltern – Fair ist mehr!

Eltern spielen für die Begleitung ihrer Kinder im Vereinsfußball eine bedeutende Rolle. Die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen, der Trainer und Betreuer und somit des Vereins durch die Eltern ist ein wesentlicher Bestandteil in der Kinder– und Jugendarbeit. Ohne die Unterstützung und das Vertrauen der Eltern ist ein reibungsloser Trainings- und Spielbetrieb nicht zu bewältigen. Natürlich bleiben auch bei uns Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten nicht aus. Daher wünschen wir uns von unseren Eltern, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, dass Eltern folgende „Spielregeln“ einhalten. Wir wünschen uns von Eltern, dass sie

■ sich bei Problemen zunächst an die direkt beteiligten Trainer/Betreuer wenden sollen; sollte so keine Lösung erreicht werden, können sie sich an den Jugendleiter / sportlichen Leiter wenden

■ Probleme oder Anregungen werden konstruktiv besprochen

■ sich weder in den Trainings- und Spielbetrieb noch in die Mannschaftsaufstellung einzumischen

■sich beim Trainingsbetrieb nicht im Innenraum aufhalten, sondern das Training mit ausreichendem Abstand beobachten/zuschauen

■ ihre Kinder zu Spielen und Turnieren begleiten, um alle Spieler durch Bildung von Fahrgemeinschaften sicher zum Spiel hin- und vom Spiel wieder zurückbringen zu können

■ Trikotwäsche

■ die – wie die Spieler auch – Schiedsrichterentscheidungen zu akzeptieren

■ Vorbilder für „Fairplay“ sind!

 

Eltern sollten ihre Kinder bei Spielen und Turnieren begleiten – dies gilt nicht nur für das G bis E-Jugendalter! Die Begleitung hilft den Kindern und gibt den Jüngsten Orientierung, Sicherheit und Gelegenheit, stolz auf ihr Können zu sein. Fair bleiben, liebe Eltern! Denn auch Ihr seid Vorbilder auch auf und neben dem Fußballplatz!

Wir möchten sie als Eltern darin unterstützen, ihre Stärken und die Stärken ihrer Kinder zu erkennen, nicht zuletzt, wenn es darum geht auf dem Fußballplatz ein fairer Partner zu sein. Die folgenden Tipps können Ihnen sicherlich dabei helfen:

■ Jeder verdient Anerkennung und Respekt

■ Sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie es klasse finden !

■ Wechseln Sie mal die Perspektive und stellen Sie sich vor, Sie selber würden auf dem Platz stehen. Möchten Sie beschimpft werden? Wie würden Sie sich dabei fühlen, Worte zu hören wie „der kann nichts“?

■ Und ganz zum Schluss: Entdecken Sie den Spaß an Gemeinsamkeiten.

 

Letztlich wollen wir – Kinder, Eltern, Trainer, Schiedsrichter und die Fußballabteilung – nur das eine:

 

Spaß und Freude am Fußball

 

► Bei Heimspielen aktiv beim Verkauf zu Unterstützung. Diese Einnahmen sollen mit in die Ausstattung unserer Jugendmannschaften des FC Marl 2011 e.V. fliesen.

 

Ausbildung

Dem Verein FC Marl 2011 e.V. ist sowohl die leistungs- als auch breitensportorientierte Gestaltung und Durchführung des Jugendfußballs bedeutend. In jeder Altersklasse wird allen Spieler(innen) ihrem jeweiligen Leistungsstand entsprechend ein Angebot für Training und Spiel gemacht.

Die Förderung jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen muss absolute Priorität haben. Das schließt (vor allem langfristig) Mannschaftserfolge keinesfalls aus, aber immer als Resultat altersgemäß ausgebildeter und kreativer Mannschaftsspieler.

Generell spielt ein Jugendspieler in der seiner Altersklasse entsprechenden Jugendmannschaft.

 

Ausnahme:

Vor Beginn der Spielrunde und vor Beginn der jeweiligen Rückrunde werden die aktuellen Kaderzusammensetzungen der einzelnen Jugendmannschaften in den Sitzungen durch die Trainer vorgestellt und besprochen. Bei Unterbesetzung einer Jugendmannschaft und entsprechendem Potential in der darunter angesiedelten Jugend können Spieler nach oben aufrücken.

Dies erfolgt ausschließlich nach folgender Vorgehensweise und Reihenfolge:

1)    Absprache und Einverständniserklärung zwischen den Trainern unter Mitwirkung des Jugendleiters / sportlichen Leiters (sollte keine Einigung möglich sein entscheidet der Jugendvorstand per Beschluss)

2)    Einverständniserklärung der Eltern

3)    Einverständniserklärung des Spielers

(zzgl. -> Information an alle die Jugendvorstandsmitglieder)

 

Wird eines der drei aufgeführten Kriterien nicht erfüllt, kann der jeweilige Spieler nicht aufrücken. Sind diese drei Kriterien erfüllt, ist der jeweilige Jugendspieler für die komplette Halbrunde ausschließlich dem Kader der nächsthöheren Mannschaft zugeordnet. Während der laufenden Runde können die Trainer im Einzelfall ebenfalls einen Spieler aus der darunter angesiedelten Jugend anfordern, um am entsprechenden Spieltag eine komplette Mannschaft stellen zu können. Hier gilt die gleiche Vorgehensweise und Reihenfolge wie oben.

 

Unsere Jugendtrainer arbeiten miteinander und zueinander. Die Entwicklung des Spielers und nicht der Erfolg in der jeweiligen Altersklasse steht im Vordergrund.

 

Torwarttraining:

Der Jugendvorstand versucht für jeder Saison einen Torwarttrainer zu stellen und das Training altersgerecht an zwei Wochentagen anzubieten.

 

Übergang von der Jugendabteilung zur Seniorenabteilung

Ziel des Vereins ist es den A-Jugendspieler nach Beendigung der Jugendzeit den Übergang zu den Senioren so leicht wie möglich zu machen. Dem Verein FC Marl 2011 e.V. liegt sehr viel daran ihre Eigengewächse in der ersten oder zweiten Mannschaft zu beheimaten.

 

Um dieses Ziel zu erreichen muss ein regelmäßiger Austausch der sportlichen Leiter  Senioren und Jugend mit dem A-Jugendtrainer gewährleistet sein. Des Weitern sollen die Altjahrgangs-Spieler bereits ab der Rückrunde in den entsprechenden Mannschaften  regelmäßig (1 x die Woche) am Training der Senioren teilnehmen. Dies soll zu einer besseren und schnelleren Eingewöhnung in den Seniorenbereich führen.

 

Dies bedeutet, dass die Trainer der ersten und zweiten Mannschaft sowie der A-Jugendtrainer im regelmäßigen Austausch stehen.

 

Integration

Unsere Mannschaften holen ihre Stärke aus der Verschiedenheit ihrer Mitglieder, nicht  aus deren Gleichheit. Wir führen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe zusammen und nutzen diese Chance für uns.

 

Drogen, Rassismus, Gewalt, Korruption,

Wettspiele und andere Gefahren

Die enorme Popularität des Fußballs bietet Angriffsflächen. Alle Mitglieder der Fußballabteilung, insbesondere die Jugendspieler/innen, nehmen sich in Acht vor Personen, die zum Betrug oder Drogenkonsum verführen wollen.

Unsere Spielerinnen und Spieler, Trainer, Betreuer und Funktionäre kennen die Gefahren von Drogen und halten sich diesen fern. Drogen haben im Fußball, in jedem anderen Sport und in unserer Gesellschaft keinen Platz. Wir sagen „Nein!“ zu Drogen! Zigaretten und Alkohol haben bei Jugendspielen am Spielfeldrand nichts verloren. Die Einhaltung des Jugendschutzgesetztes wird in der Jugendfußballabteilung des FC Marl 2011 e.V. großgeschrieben. Im Rahmen unserer Aufsichtspflicht überwachen wir die Umsetzung und sprechen ggfs. Verbote aus. Wir alle tragen dazu bei, Rassismus und Heuchelei aus dem Fußball zu verbannen. Wir behandeln alle Spieler gleich, ungeachtet ihrer Religion, ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts oder ihrer nationalen Herkunft. Wir sagen „Nein!“ zu Wetten auf Spiele, weil sie die Leistung beeinträchtigen und einen Interessenkonflikt zumindest vermuten lassen. Wir zeigen, dass der Fußball keine Gewalt will, auch nicht von den eigenen Fans. Fußball ist Sport, und Sport ist friedlich. Wir alle sind ein Vorbild – insbesondere für die jüngere Generation.

 

 

Das geht unsere Kinder und Jugendlichen an:

Was wir uns von den Kindern und Jugendlichen wünschen:

■ Kinder und Jugendliche sollten die Trainings- und Spielzeiten dazu nutzen, konzentriert und zielgerichtet mitzuarbeiten

■ Trainer und Betreuer erscheinen gut vorbereitet und pünktlich zum Training bzw. zum vereinbarten Zeitpunkt vor einem Spiel. Dieses ist auch von den Spielern zu erwarten.

■ Ist es dem Spieler nicht möglich zum Training bzw. zum Spiel zu kommen, sind die Trainer bzw. Betreuer frühzeitig zu informieren

■ Pfleglicher und verantwortungsvoller Umgang mit den zur Verfügung gestellten Trainings– und Übungsmaterialien und den vereinseigenen und kommunalen Einrichtungen.

 

Unsere Leitlinie

Die Ziele, Erwartungen und Standards unserer Leitlinie sind hoch gesteckt. Aber nur durch sie können wir gezielt eine gute Kinder- und Jugendarbeit leisten. Die aufgeführten Punkte sind sicher nicht abschließend zu sehen, sondern lediglich die Ausgangsbasis für eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die Leitlinie ist ein „lebendiges“ Dokument und kann jederzeit an neue Erfordernisse angepasst werden. Für Anregungen und Kritik steht der Jugendvorstand als Ansprechpartner jederzeit gerne zur Verfügung.

Der Verein mit all ihren ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern steht für eine erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit beim FC Marl 2011 e.V. Die Leitlinie hängt in der Vereinsinfotafel (am Eingang) und liegt im Jugendvorstandsbüro des FC Marl 2011 e.V. aus. Alle Jugendtrainer erhalten ein Exemplar.

Weiterhin besteht jederzeit die Möglichkeit der Einsicht auf der Homepage der Fußballabteilung unter http://fcmarl.de/Jugend/Jugendkonzept.

 

Marl, Juni 2019

 

FC Marl 2011 e.V. Jugendfußball

Sportanlage: Hagenstraße 15

45768 Marl

Telefon Vereinsheim: (02365) 13067

 

Jugendleiter

Markus Tollkühn

Heinrich-von-Kleist-Straße 60

45768 – Marl

Tel.: 0172 – 67 69 333

E-Mail: markus.tollkuehn@fcmarl.de

 

Postalischer Kontakt

Claus Lanczek

Glatzer Straße 20

45768 Marl

 

Internet: http://fcmarl.de