Konzept zur Ausbildung des Fußball im Jugendbereich des FC Marl 2011 e.V.
 
 
01) Hinweis zur Formulierung
Damit das Konzept der Jugendabteilung FC Marl 2011 e.V. flüssig und verständlich ist, wurde weitestgehend auf eine männliche/weibliche Formulierung verzichtet.
 
02) Organisation im Organigramm
folgt in Kürze
 
03) Anwendungsbereich
Das Konzept des Fußball des FC Marl 2011 e.V. gilt für die gesamte Jugendabteilung im Fachbereich Fußball.
 
04) Philosophie
Die Vereine haben einen großen Stellenwert in unserem Leben. Ebenso, wie in unserem privaten oder beruflichen Umfeld, gibt es im Vereinsleben Regeln. Ebenso wichtig wie Regeln sind Menschen mit Charakter und starker Persönlichkeit. Charaktereigenschaften wie Durchsetzungsvermögen, Gewinnen und Verlieren können, Selbstvertrauen entwickeln sind individuelle Charaktermerkmale, die wichtig sind für Berufsleben und Vereinssport. In einer Fußballmannschaft wird bei jedem seiner Mitglieder seine individuelle sportliche Veranlagung und seine Persönlichkeit gefordert und gefördert. Gleichzeitig lernt der (Nachwuchs-) Spieler sportliche und soziale Verhaltensweisen, die er in seinem Team ständig umsetzen muss. Im Fußballverein wird den Menschen somit nicht nur das Fußball spielen beigebracht, sondern es werden immer auch Werte vermittelt. In unserem Verein FC Marl wollen wir sowohl den sportlichen als auch den sozialen Aufgabengerecht werden. Ist dies der Fall, dann ist zur Umsetzung dieses „Doppelauftrags“ zuerst die gemeinsame Erarbeitung eines Konzeptes notwendig. In diesem Papier werden Leitlinien und Verhaltensregeln festgeschrieben, an die sich alle Verantwortlichen der Abteilung Fußball des FC Marl zukünftig zu halten haben. Das Fußballkonzept vom FC Marl ist langfristig angelegt und soll als Start-Hilfe zur positiven Entwicklung und zur Zukunftssicherung des FC Marl dienen. Inhaltliche Veränderungen des Konzeptes sind fest eingeplant. Für eine erfolgreiche Umsetzung des Fußballkonzeptes benötigen wir unbedingt auch die Unterstützung und Mithilfe aller Beteiligten. Genauso benötigen wir positive Anregungen oder Kritik. „Fußball ist unser Leben“.
 
Grundlage des Konzeptes und Voraussetzung sind:
• Motivierte und qualifizierte Mitarbeiter
• Unterstützung und Mithilfe aller Beteiligten
 
05) Trainingszentrum Hagenstraße Marl
Das Trainingszentrum des FC Marl ist eine moderne Sportstätte des Fußballs, Schulsports, und bietet auch Möglichkeiten für andere  Freizeitsportarten, mit dem  Ziel, Fußball als Lehre während Trainings- und Wettkampfzeiten zu vermitteln. Die unterschiedlichen Unterböden zum Betreiben des Sportes bestehen aus Naturrasen und Kunstrasen der neuesten Generation. Das Vereinsheim ist ein moderne Stätte, wo soziale Kontakte zwischen jung und alt gepflegt werden, ungeachtet der Abstammung oder Religion, ein Ort zur Pflege der Gruppendynamik, ein Ort zur Erholung und Entspannung, sowie Räumlichkeit der Fort- und Weiterbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie soll für jeden zugänglich sein, insbesondere kind- und behindertengerecht gestaltet sein.
 
06) Gesamt-Zielsetzung
• Fußballausbildung
• Stärkung sozialer Kompetenzen und der Persönlichkeit
• Aktive Beteiligung aller Mitglieder am Vereinsleben
• Zukunftssicherung des FC Marl
 
Weitere Ziele werden in den einzelnen Punkten beschrieben.
• Generationenübergreifend
• Entwicklung der (jungen) Menschen fördern
• Ein „tollen / Familiären Gemeinschaft bilden
 
07) Kodex für Kinder
Der Kodex  besteht aus folgenden allgemeinen Verhaltensregeln
• Respekt, Offenheit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft prägen unsere Vereinsmitglieder.
• Fairness gegenüber Mitspieler, Gegenspieler und Schiedsrichter ist oberstes Gebot.
• Konflikte und Auseinandersetzungen werden stets gewaltfrei gelöst.
• Ausbildung,  Lernfortschritte, Transfer und Erfolg haben einen gemeinsamen Spaßfaktor Erlebnis kommt vor Ergebnis!!!!
• Eigentum des Vereins wird respektiert und ordnungsgemäß gebraucht und aufgeräumt!
• wir akzeptieren und respektieren jeden als Menschen.
• Wir betreiben aktiv Kameradschaftspflege und dulden keinen Rassismus, gleich welche Religion oder Abstammung bzw. Herkunftsland!
• Wir sind umweltbewusst und entsorgen unseren Müll.
• Wir sprechen deutsch!
• Wir halten uns an die Fußballregeln.
• Wir sind ein Team, gewinnen und verlieren gemeinsam.
• Insbesondere im Kinderfußball gilt: Wir benutzen keine Schimpfwörter, sind nicht überheblich oder überschätzen uns selbst gegenüber anderen nicht..
• Wir, die Kinder und Jugendlichen, trinken keinen Alkohol und rauchen nicht auf dem Sportgelände..
 
08) Kodex für Eltern
• Tragen Sie durch ihr Verhalten dazu bei, dass ihr Nachwuchs Spaß, Freude und Begeisterung durch Fußball erlebt– und nicht Frust, Enttäuschung und Angst.
• Behalten Sie Enttäuschungen in unmittelbarer Verbindung mit dem Fußballspiel für sich. Wir als Erwachsene müssen besser damit umgehen können als die Junioren!
• Der Trainer ist für das sportliche Geschehen zuständig, er ist Ihnen aber sehr dankbar, wenn Sie ihn bei den vielfältigen organisatorischen Aufgaben (z.B. Fahrten zu Auswärtsspielen) unterstützen.
• Unterstützen Sie die Kinder durch Anfeuern und Aufmunterungen!
Unsere Erwartungen beziehen sich nicht nur auf die Eltern, sondern auch auf andere dem Kind nahe stehenden Personen, die es zu Spielen oder zum Training begleiten. Die besondere Rolle der Eltern im jüngeren Juniorenbereich und unsere diesbezüglichen Erwartungen.
 
09) Sportliches Konzept
Ziel gemäß Altersklasse und Spielstärke. Das Wohl des Vereins kann an der Anzahl seiner Mannschaften festgemacht werden. Je mehr Mitglieder sich am Vereinsleben beteiligen, umso besser geht es ihm. Zielsetzung bei den Jungen sind 1-2 Mannschaften in jeder Altersgruppe der Jugend. Das Wohl der Kinder und Jugendlichen (aber auch der Erwachsenen) ist an der andauernder Freude am Fußball und an ihren Lernfortschritten erkennbar. Alle Spieler werden entsprechend ihrem Interesse und ihrer Veranlagung im Training und Spiel gefordert und gefördert. Jedes Kind, das in unserem Verein eintritt und mit Fußball spielen beginnt, sollte in einem unserer Teams durchgängig Fußball spielen können. Jeder Jugendspieler, der aus den A-Junioren bzw. A-Juniorinnen heraus kommt, sollte in einer Erwachsenen-Mannschaft weiter Fußball spielen können. Zum sportlichen Konzept gehört auch die Ausbildung von Schiedsrichtern. Als Minimalziel wollen wir mindestens so viele anrechenbare Schiedsrichter stellen wie wir Mannschaften im Spielbetrieb melden. Für die Umsetzung des sportlichen Konzeptes benötigen wir eine entsprechende Anzahl von motivierten und qualifizierten Mitarbeitern, die hinter dem Konzept stehen. Wir bieten als Verein die Möglichkeit (bis hin zur Übernahme der Kosten) sich über den FLVW zum Fußball-Trainer und/oder -Lehrer sowie zum Schiedsrichter ausbilden zu lassen. Der Vorstand, die Abteilungsleitung Fußball, die Leiter der Untergruppierungen Jugend, AH, Frauen/Juniorinnen und Schiedsrichter, die Trainer und Betreuer, sowie Idealerweise auch alle Angehörigen der Spieler verfolgen zwei Ziele: das Wohl des Vereins sowie das Wohl der Spieler, insbesondere der Kinder und Jugendlichen.
 
10) Organisation des Trainings- und Spielbetrieb
• Taktische Anweisungen erfolgen ausschließlich durch die Trainer/Betreuer. Erklärungen zu taktischen Anweisungen können jederzeit vor oder nach (nicht während) den Spielen (oder Trainingseinheiten) bei den Trainer/Betreuern eingeholt werden.
• An die Seitenauslinie gehören nur die Verantwortlichen und Spieler.
• Offene Kommunikation, d.h. wir (Verantwortliche FC Marl, Spieler, Eltern, Angehörige) reden nicht „hinten rum“, sondern klären Unstimmigkeiten direkt mit denen, die es etwas angeht.
• Wir reden miteinander, nicht übereinander! Offene und ehrliche Kommunikation ist eine Grundvoraussetzung für Erfolg – in allen Lebensbereichen.
• Jedes Team sollte von einem Trainerteam (Trainer und Co-Trainer) betreut und trainiert werden.
• Training und Spiele werden regelmäßig abgehalten (unter Berücksichtigung der äußeren Bedingungen wie z.B. Wetter oder Platzverhältnisse)
• Die jeweiligen Teams einer Kinder- und Jugendmannschaft (also beispielsweise F1, F2) sollten altersgerecht trainieren.
• Es finden je nach Altersstufe 1-2-3 Trainingseinheiten pro Woche statt. In der Saisonvorbereitung individuell auch mehr Einheiten.
• Kinder der jüngeren Jahrgänge (bis ungefähr zur D-Jugend) benötigen kein Konditions-/Ausdauertraining.
• Bis zur D-Jugend steht die sportliche Entwicklung jedes Spielers im Vordergrund und nicht das Ergebnis.
• Grundsätzlich werden die Jugendtrainer, insbesondere die der jüngeren Mannschaften, nicht an den Spiel- und Saisonergebnissen gemessen, sondern daran wie viele Spieler dauerhaft Spaß am Fußball haben und wie Ihre Entwicklung ist.
• Kinder und Jugendliche dürfen nicht überfordert werden. Kinderfußball ist kein Jugendfußball und Jugendfußball ist kein Erwachsenenfußball. Deshalb werden die Anforderungen im Training auf die unterschiedlichen Altersgruppen abgestimmt.
• Die Mannschaften bis zur A-Jugend werden, soweit möglich, nach Jahrgängen getrennt.
• Ab der D-/C-Jugend wird damit begonnen leistungsstärkere und weniger leistungsstarke Spieler zu trennen, um sie besser weiter entwickeln zu können.
• Können sich die Trainer nicht über die Zuordnung einzelner Spieler einigen, entscheidet der Fußballkoordinator, in Zusammenarbeit mit Eltern und Jugendvorstand.
• Beim Training und insbesondere bei Spielen ist es von Vorteil, wenn die Eltern das Kind durch ihre Anwesenheit unterstützen. „Klatschen“, „Anfeuern“, „Mitfreuen“ oder „Trösten“ sind unbedingt erwünscht.
• Zum gegenseitigen Austausch finden regelmäßig Jugendtrainersitzungen statt eine Teilnahme ist Pflicht.
• Zum gegenseitigen Austausch finden regelmäßig Spielerbesprechungen statt.
• Der Trainer entscheidet, er erklärt aber seine Entscheidungen!
• Offene Kommunikation Zusagen sind verpflichtend! Der FC Marlbietet die Möglichkeit Fußball zu spielen, der Spieler sagt für einen Zeitraum, in der Regel eine Fußballsaison, zu.
Kameradschaftspflege
• Grundsätzlich werden die Jugendtrainer, insbesondere die der jüngeren Mannschaften, nicht an den Spiel- und Saisonergebnissen gemessen, sondern daran wie viele Spieler dauerhaft Spaß am Fußball haben.
 
Altersgerechter Umgang mit den Kindern und Jugendlichen
• Die Trainer sind angehalten ihre Arbeit (Training, Taktik, Personalentscheidungen) transparent zu gestalten. Dazu dienen persönliche Gespräche und Elternabende.
• Wir freuen uns über jedes Elternteil, dass aktiv an unserer Jugendarbeit mitwirkt. Sei es als Helfer, Betreuer oder (Co-)Trainer (wir bieten gerne in allen Bereichen Hilfestellung).
• Die jeweiligen Trainer arbeiten eng zusammen und sprechen ständig Trainingspläne sowie mögliche Spielerwechsel zwischen den Teams ab.
• Die Teams sind durchlässig, d.h. Spielerwechsel von einem Team zum anderen (F2 zu F1) im Training und/oder Spiel sind möglich und oft aus sportlichen oder pädagogischen Gründen sinnvoll.
• Regelmäßige gemeinsame Trainings und Aktivitäten sind unabdingbar.
• Die Trainer können sich im Training und in der Betreuung beim Spiel der Teams abwechseln.
• Die Torspieler (ehemals „Torwart“, „Torhüter“, „Torsteher“) werden zusätzlich ab der D-Jugend regelmäßig von einem Torspielertrainer trainiert. Bis zu den E-Junioren soll keine Spezialisierung (z.B. zum Torspieler stattfinden), trotzdem können gerne Torspielerübungen eingebaut werden, auch Sondereinheiten durch den Torspielertrainer sind nicht ausgeschlossen.
• Der Trainer der ersten Mannschaft entscheidet über die Zugehörigkeit der Spieler in den beiden Mannschaften in enger Absprache mit dem Trainer der zweiten Mannschaft und gegebenenfalls mit dem
 
Spielleiter und Eltern der Aktiven
• Zum gegenseitigen Austausch finden wöchentlich Spielersitzungen statt – eine Teilnahme ist Pflicht, auch für verletzte (gesperrte) Spieler.
 
Frauen/Juniorinnen
• noch zu definieren
 
Schiedsrichter
• keine Relevanz
 
Aktive Mitarbeit ist stets willkommen!
 
11) Gemeinsame Spielauffassung
• Ballorientiertes Fußballspiel
• Das ballorientierte Spiel ist eine Spielauffassung, die in jeder Spielsituation auf den Ball, den Mitspieler und das Tore schießen hin ausgerichtet ist.
• Im Gegensatz zur mann- und gegnerorientierten Spielauffassung spielen beim ballorientierten Spiel alle Spieler mit ständiger Mitspiel- und Angriffsbereitschaft, sowohl nach Ballgewinn oder nach Ballverlust.
• Beim Angriffsspiel nach Ballverlust sind in jeder Spielsituation immer alle Spieler beteiligt. Bei diesem Ballgewinnspiel orientiert sich jeder Spieler am Ball und an seinen Mitspielern. Gemeinsam, gleichzeitig und gestaffelt laufen alle Spieler zum Ball und greifen den gegnerischen Ballbesitzer in Überzahl von allen Seiten an. Ziel ist der (schnelle) Ballgewinn und das Tore schießen.
• Dieses Spielverhalten stellt den Team-Gedanken einer Fußballmannschaft in den Vordergrund.
• Jeder Spieler, der auf den Ball und Mitspieler bezogen spielt, erlernt verstärkt soziale Verhaltensweisen, die für die Entwicklung seiner sozialen Kompetenz und Persönlichkeit wichtig sind.
• Beim Angriffsspiel nach Ballgewinn kann der Spieler zudem seine Individualität entfalten.
• Mit dieser Art und Weise Fußball zu spielen unterstützt das sportliche Konzept das sozial-erzieherische Konzept und umgekehrt.
• Diese modernste Spielauffassung soll zukünftig von jedem Trainer in jeder Mannschaft durchgängig umgesetzt werden.
• In jeder Trainingseinheit und in sämtlichen Spielen trainieren und spielen die Kinder und Jugendlichen des FC Marl einheitlich in derselben Spielauffassung.
• Jeder Jugendtrainer hat in taktischer Hinsicht 13 Jahre lang einen roten
 
Leitfaden von den Bambini bis zu den A-Junioren.
• Im Spiel gibt es für die Spieler keine Aufgabenteilung und keine (frühe) Spezialisierung. Alle Spieler erlernen im Training und Spiel das Ballgewinnspiel sowie das Angriffsspiel nach Ballgewinn. Jeder Spieler hat die Aufgabe Bälle zu „klauen“, Angriffe aufzubauen, Torchancen herauszuspielen und Torchancen zu verwerten. Im Kinderfußball (mindestens bis zu den EJunioren) spielt deswegen jeder Spieler im Wechsel auf allen Positionen – auch im Tor.
• Die kleinsten Spieler spielen instinktiv ballorientiert, man denke nur an die große Spielertraube in der Nähe des Balles. Diese natürliche Angriffslust muss beibehalten werden. Es ist vollkommen unangebracht die Spieler, wie in den bisherigen Spielauffassungen praktiziert, zu Verteidigungsspezialisten umzufunktionieren und umzulernen.
• Trainer und Spieler sprechen die gleiche Sprache. Eine neue andere Spielauffassung benötigt neue, andere Bezeichnungen und Begriffe, ansonsten reden Trainer und Spieler aneinander vorbei. Wenn ich gemeinsam angreife, den Ball gewinnen will, um Tore zu schießen, dann ist „(das eigene Tor) verteidigen“, „abwehren“ oder „den Gegner decken“ genau das Gegenteil davon. Wer vom ballorientierten Spiel überzeugt ist, der lernt neue, am Anfang ungewohnte Begriffe, die jedoch stimmig sind, und hat den Mut sie auch zu benutzen. Genauso steht niemand mehr im Tor oder hütet gar das Tor, nein der Spieler im Tor spielt. Folglich reden wir auch von Torspieler und nicht mehr von Torhüter oder Torwart.
• Das ballorientierte Fußballspiel – Angriffsfußball nach Ballgewinn und Ballverlust wird von den Mini-Kickern bis zu den Erwachsenen betrieben.
• Im Kinderfußball spielt jeder Spieler im Wechsel auf allen Positionen.
 
12) Anforderungsprofil für Fußballtrainer
• Der Teamgedanke ist das oberste Gebot
• Bei allen Verantwortlichen und Spielern im Verein ein Wir-Gefühl entwickeln.
• Das Team-Denken bei allen Trainern und Betreuern in den Vordergrund stellen und fördern.
• Alle Trainer sind ein großes Trainer-Team.
• Alle Betreuer und Eltern sind ein großes Betreuer-Eltern-Team.
 
Der Trainer…
• lebt mit seinem Verein und identifiziert sich mit seinen Zielen.
• verinnerlicht das Fußballkonzept und setzt es positiv um.
• repräsentiert seinen Verein nach innen und außen vorbildlich.
• ist höflich, freundlich, diszipliniert, pünktlich und ordentlich.
• achtet das Fairplay, vor allem auch gegenüber Gegner und Schiedsrichter.
• fördert den Teamgeist.
• arbeitet mit den Verantwortlichen der Fußballabteilung sowie mit seinen Trainerkollegen konstruktiv im Interesse der Spieler und des Vereins zusammen.
• hält insbesondere zu den Trainern unter und über seinem Team regen Kontakt.
• ist Vorbild und hat ein offenes Verhältnis zu den Spielern in seiner Mannschaft, sowie zu den Spielern der anderen Mannschaften.
• kann nur das Erwarten, was er selber vorlebt.
• fordert und fördert jeden seiner Spieler und ist motiviert auf diesem Weg seine Spieler und sein Team sportlich weiter zu entwickeln.
• versucht alle Spieler in den Spielbetrieb zu integrieren, wenn nötig mit zusätzlichen Trainings- oder Freundschaftsspielen.
• ist offen und lernbereit gegenüber der Spielauffassung des „ballorientierten Spiels“.
• ist interessiert an Weiterbildung und nimmt regelmäßig an den internen und wenn möglich auch an externen Fortbildungen teil.
• ist bemüht zumindest einen Co-Trainer zu finden.
• organisiert rechtzeitig eine Vertretung für sich, wenn er verhindert ist – kein Training, kein Spiel fällt aus.
• ist bemüht, dass seine Mannschaft einen Betreuer oder noch besser ein Betreuerteam erhält.
• bereitet sich möglichst sorgfältig auf jedes Training vor.
• bietet ein abwechslungsreiches und altersgerechtes (kindgerechtes) Training an.
• stellt die Freude am Fußball spielen und die Ausbildung eines jeden Spielers in den Vordergrund seines Denkens und Handelns.
• führt eine Trainings- und Spielerliste.
• ist bestrebt objektiv und gerecht gegenüber seinen Spielern zu sein.
• ist konsequent und trifft notwendige Entscheidungen, die jeden Spieler betreffen können, unabhängig von dessen spielerischer Qualität.
• achtet auf Ordnung und Sauberkeit.
• achtet darauf dass die Kabinen – auch beim Auswärtsspiel – ordentlich verlassen werden.
• achtet darauf, dass das die Tore nach Übungseinheiten und Spielen ordnungsgemäß abgeschlossen sind.
• leitet seine Spieler an sorgsam mit Vereinseigentum umzugehen.
• ist verantwortlich für einen reibungslosen Trainings- und Spielbetrieb seines Teams.
• Der Jugendtrainer führt zusammen mit seinen Betreuern Elternabende durch. Er ist Ansprechpartner für Eltern und Angehörige.
• Der Jugendtrainer nimmt an den Jugendtrainersitzungen teil.
Wir sind ein großes Team! Unsere Trainer sind Fußballfachmänner und Pädagogen. Sie können mit Kindern und Jugendlichen umgehen und leben den (jungen) Menschen vor, was von ihnen erwartet wird.
 
13) Aufwandsentschädigung Fußballtrainer
Höhe und Art der Aufwandsentschädigung werden individuell nach Gruppen und Qualifikationen geregelt.
 
14) Zuwendungen für Spieler
In den Gruppen Junioren, Frauen/Juniorinnen, Alte Herren und Schiedsrichter sind keine Erfolgsprämien vorgesehen. Finanzielle Zuwendungen (Sponsoren, Gönner, …) werden in der Regel in gemeinsame Aktivitäten eingeladen und eingebunden. Alle Spieler einer Gruppe werden gleich behandelt. Wir investieren in erster Linie in unsere Kameradschaft!
 
15) Aufgabengebiet Fußballkoordinator
• Der Fußballkoordinator ist, neben allen anderen Fußballern der Hauptverantwortliche für die Umsetzung des Fußballkonzeptes.
• Er gibt Hilfestellung bei der Umsetzung des Fußballkonzeptes, und macht theoretische und praktische Schulungen
• Trainingsunterlagen (auch alters- und positionsabhängig)
• Gemeinsame Leitung von Trainingseinheiten
• Der Fußballkoordinator ist Ansprechpartner für Spieler, Eltern (bzw. sonstige Begleiter), Trainer, Funktionäre, Helfer/Mitarbeiter sowie Gönner/Sponsoren.
• Er vermittelt zwischen den einzelnen Gruppierungen und den einzelnen Juniorenmannschaften.
• Der Fußballkoordinator hat (gemeinsam mit der Gruppen- und Abteilungsleitung) die letzte Entscheidungsgewalt bei Fragestellungen, die nicht zwischen den Gruppen oder innerhalb der Gruppen geklärt werden können.
• Er ist verantwortlich für die inhaltliche Überprüfung und gegebenenfalls Aktualisierung des Fußballkonzeptes anhand der modernen Auffassungen von FLVW und DFB.
• Der Fußballkoordinator ist verantwortlich für die Überwachung der Umsetzung des Fußballkonzeptes in allen Bereichen der Abteilung Fußball.
• Der Fußballkoordinator ist grundsätzlich für alle Gruppen der Abteilung Fußball verantwortlich, insbesondere aber für den Juniorenbereich.
• Ansprechpartner für ALLE
• Die „Schnittstelle“ zwischen allen Bereichen der Abteilung Fußball.
• Das Hauptaugenmerk gilt dem Juniorenfußball.
 
16) Medizinischer Betreuung, Prophylaxe und Ernährung
Das Konzept der Medizinischen Betreuung wird gemäß der Richtlinie des HEALTH-S in abgespeckter Version übernommen, wobei eine  jährliche  Fortbildung als Angebot zum Sportbetreuer und Sportmasseur  für Laien, Betreuer und Trainer möglich ist  im HEALTH-S Aus- und Fortbildungsprogramm. Gleichermaßen wird versucht, medizinische Hilfe durch Vermittlung von angeschlossenen Kliniken Arztpraxen und niedergelassenen Physiotherapeuten anzubieten
 
17) Medialtraining
Vermittlung von Normen und Werten, sowie Vertretung der Spieler, Vereinsfunktionären, Eltern und Fans des Vereins nach intern und extern. Kodex für alle!
 
18) Umsetzung Fußballkonzept
Die ersten  Fassung (Version 1.0 – Stand 19-01-2011) des Fußballkonzeptes wurde gemeinsam durch die Verantwortlichen der Abteilung Fußball angenommen. Sie ist als Grundlage zu verstehen und soll von allen Beteiligten weiter entwickelt werden. Das Fußballkonzept wird für alle zugänglich auf der Homepage und auf dem Vereinsgelände veröffentlicht. Zudem wird das Fußballkonzept an alle Spieler bzw. deren Eltern in Papier- bzw. Dateiform verteilt. Außerdem wird das Konzept bei Spielerversammlungen bzw. „Elternabenden“ durch den Fußballkoordinator vorgestellt. Alle Trainer und Verantwortlichen vereinbaren, das Fußballkonzept gemeinsam umzusetzen. Dies bestätigen sie jährlich zum Saisonbeginn (~ September) mit Ihrer Unterschrift. Der Fußballkoordinator bietet Hilfestellung für alle Beteiligten, überprüft die sinngemäße Umsetzung und berichtet an die Abteilungsleitung. Die Bewertung der Umsetzung dient unter anderem auch als Entscheidungsgrundlage für die weitere Zusammenarbeit mit Trainern, Funktionären, Helfern/Mitarbeitern und/oder Spielern. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass wir bestrebt sind uns von Personen, die dem Fußballkonzept negativ gegenüber stehen zu trennen. Darüber hinaus hat die positive Umsetzung des Fußballkonzeptes direkte Auswirkungen auf mögliche Entlohnungen z.B. von Trainern. Die positive Einstellung zum Fußballkonzept ist Voraussetzung für das zukünftige Mitwirken bei den Fußballern des FC Marl.
 
19) Gemeinsame Vereinbarung
Funktionäre und Trainer verpflichten sich gleichermaßen das Fußballkonzept umzusetzen, positiv zu verbreiten, weiter zu entwickeln und zu leben.
 
Wir leben und entwickeln gemeinsam das Fußballkonzept und bestätigen dies mit unserem Namen.
2017  FC Marl 2011 e.V.   globbers joomla templates